Harzer Uhrenfabrik GmbH - Gernrode / Harz
Willkommen in Gernrode

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Harzer Uhrenfabrik GmbH | Lindenstraße 7 | 06507 Gernrode | Tel.: 03 94 85 / 54 30

                                                                                                                                                                 
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Die Stadt Gernrode liegt am Nordrand des Unterharzes in etwa 200m ü. NN. Unmittelbar am Stadtrand beginnen die weiten Wälder des Harzes und steigen auch die Berge dort unvermittelt steil an. Die Gründung der Siedlung wird auf Markgraf Gero (gest. 965) zurückgeführt, der hier am Fuße des Gebirgsteilrands einen Fronhof und eine Kirche errichten ließ, um die sich die Bauernsiedlung mit dem Tieplatz entwickelte. Nach dem Tod seiner Söhne gründete er das Kanonissenkloster Gernrode. Heute gilt das Stift als eine der besterhaltenen frühottonische Bauten. Von seiner zweiten Reise nach Rom brachte Markgraf Gero 963 Reliquien des heiligen Cyriakus mit. Kaiser Barbarossa, der 1188 in Gernrode weilte, stiftete für die Stephaniekirche, die zweite historische Kirche, eine Glocke. 1539 erhielt Gernrode das Stadtrecht, 1545 das Braurecht.











 


Das Gelände der Harzer Uhrenfabrik

Die in der Mitte des 10. Jahrhunderts entstandene Kirche bewahrt in ihrer heutigen Gestalt überwiegend Bauform und Materialteile des originalen Erstbaus, dank einer umfassenden Restaurierung von 1865 bis 1872 durch Ferdinand von Quast (1807 - 1877), die fast alle nach dem 12. Jahrhundert vorgenommenen baulichen Veränderungen zurücknahm. Der Konservator arbeitete im Auftrag des Herzogs Alexander Karl von Anhalt-Bernburg, zu dessen Besitzungen Gernrode damals gehörte und dessen Frau Friederike, die sich der Erhaltung der bauhistorisch wertvollen und geschichtsträchtigen Stiftsarchitektur besonders angenommen hatte. Die Stiftskirche Gernrode ist ein Fundus historischer und kulturgeschichtlicher Raritäten: Die Krypta unter dem Ostchor der Kirche gilt heute, neben der im thüringischen Rohr, als die älteste bestehende Hallenkrypta nördlich der Alpen. Das älteste in Deutschland erhaltene Beispiel einer architektonischen Nachbildung des Heiligen Grabes Christi in Jerusalem - ein Einbau im südlichen Seitenschiff aus der Zeit von 1060 bis spätestens 1130, inspiriert durch die Einflüsse der frühen Kreuzzüge - ist in motivischem Reichtum und bildhauerischer Gestaltung unvergleichlich.

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